Die Gehaltsliste von Borussia Dortmund

Wissen Sie, was die Stars von Borussia Dortmund verdienen? Von Trainer Lucien Favre trennte man sich bereits in der vergangenen Saison. Auch Edin Terzic durfte trotz einer durchaus sehenswerten Bilanz als BVB-Trainer nicht im Amt bleiben, blieb dem BVB aber zumindest vorerst erhalten. Mit Marco Rose verpflichtete man einen Trainer, der mit einem überzeugenden Spielstil bei Borussia Mönchengladbach zu begeistern wusste. Er soll es nun schaffen, den BVB hinsichtlich Bayern München konkurrenzfähig zu machen, während es auch gleichzeitig gelingen soll, RB Leipzig als direkten Verfolger fernzuhalten, zumal man Bayer Leverkusen als Verfolger auch nicht vernachlässigen sollte. Insofern möchte man in der Meisterschaft eine gute Rolle spielen; sich wieder direkt für die Champions League qualifizieren und bestenfalls den Pokal gewinnen. Nachdem der FC Bayern an Gladbach scheiterte, sind die Chancen diesbezüglich nicht gesunken. Der BVB sieht sich als Verfolger, als Verein, der Talente entwickelt und zu Weltstars werden lässt. Wer deshalb aber glaubt, in Dortmund werde man nicht entsprechend bezahlt, der sieht sich getäuscht.

Gehalt Dortmund: So viel gibt der BVB pro Jahr für Spielergehälter aus

115 Millionen Euro soll der BVB laut Medienberichten, Gerüchten, Angaben pro Jahr an die Spieler des Kaders ausschütten. Das entspricht mehr als 2,2 Millionen Euro pro Woche. Das ist sicherlich nicht wenig Geld, stellt sich der BVB doch medial gern als Underdog dar. Angesichts dieser Zahlen ist diese These nur schwer haltbar, auch wenn der Abstand zum FC Bayern München natürlich immer noch spürbar zu sein scheint. Denn beim ungeliebten Rivalen aus München sind die Gehaltskosten mehr als 70 Millionen Euro höher.

Wer sind die Top-Verdiener des BVB?

  1. Mats Hummels, 190.000 Euro pro Woche
  2. Thomas Meunier, 190.000 Euro pro Woche
  3. Marco Reus, 190.000 Euro pro Woche
  4. Emre Can, 161.000 Euro pro Woche
  5. Erling Haaland, 153.000 Euro pro Woche
  6. Axel Witsel, 143.000 Euro pro Woche
  7. Julian Brandt, 133.000 Euro pro Woche
  8. Nico Schulz, 113.000 Euro pro Woche
  9. Roman Bürki, 111.000 Euro pro Woche
  10. Raphael Guerreiro, 93.000 Euro pro Woche

Gehalt Dortmund: Welcher Spieler verdient am meisten?

Knapp 9,9 Millionen Euro lässt sich der BVB die Dienste von Mats Hummels jedes Jahr kosten. Das ist insofern bemerkenswert, als dass Hummels so gesehen nicht allzu lang bei der Borussia unter Vertrag steht, wenn man zumindest seine erste “Amtszeit” in Dortmund vernachlässigt. Denn noch vor gar nicht allzu langer Zeit war Hummels noch bei den Bayern unter Vertrag. Zudem ist Hummels 32 Jahre alt, nicht Kapitän und ein Verteidiger. Defensivkräfte haben in puncto Bezahlung im Vergleich zu Angreifern oft das Nachsehen. Doch es drückt die Wertschätzung der Verantwortlichen für den Innenverteidiger aus. Nachdem der Vertrag von Dan-Axel Zagadou auslaufen und Marin Pongracic zu seinem ursprünglichen Verein zurückkehren wird, ist Hummels neben Manuel Akanji und Emre Can in der zentralen Defensive wichtiger Kern und Bestandteil der Mannschaft. Wie lang Hummels noch beim BVB sein wird? Sein Vertrag ist bis zum 30. Juni 2023 datiert. Seit dem Sommer 2019 hält sich Hummels wieder in Dortmund auf.Gehalt Dortmund: Welcher Spieler verdient am meisten?

Gehalt Dortmund: Das hat sich zum Sommer 2021 verändert

Die Neuverpflichtungen von Borussia Dortmund haben an der internen Gehaltsstruktur recht wenig verändert. Dabei sind vor allem Gregor Kobel, Marin Pongracic (ausgeliehen) und Donyell Malen Spieler, die der Mannschaft sofort weiterhelfen sollen und dies teilweise auch schon getan haben. Zu den Top-Verdienern sind sie allerdings nicht aufgestiegen. Donyell Malen wird etwas mehr als 4 Millionen Euro pro Jahr bei der Borussia verdienen und ist damit ungefähr in einer Gehaltskategorie mit Mahmoud Dahoud. Allerdings ist vom Niederländer auch über Jahre etwas zu erwarten, weshalb er nicht nur seinen Marktwert, sondern auch sein Gehalt steigern dürfte. Marin Pongracic wurde aus Wolfsburg geliehen und soll die Defensive der Borussia verstärken. Sein Gehalt wird auf etwa 2,2 Millionen Euro geschätzt, was ihn hinter Akanji und Reyna, aber noch vor Zagadou und Kobel einreihen lässt. Damit wäre der nächste Neuzugang schon erwähnt, denn der ehemalige Goalkeeper des VfB verdient “nur” 2 Millionen Euro, ist aber vor Roman Bürki und Marwin Hitz die klare Nummer 1 zwischen den Pfosten des BVB. Nicht zu verschweigen sind die 1,6 Millionen Euro Jahresgehalt von Soumaïla Coulibaly, die auch deshalb zu erwähnen sind, weil das französische Talent erst 17 Jahre alt ist.

Welches Gehalt überrascht am meisten?

Youssoufa Moukoko erhält derzeit noch etwa 3.600 Euro im Jahr. Das ist natürlich überraschend, wenn man sich vergegenwärtigt, dass er zu den begehrtesten und talentiertesten Angreifern der Welt zählt. Nicht überraschend ist es, wenn man sich daran erinnert, dass eben jener Moukoko erst 16 Jahre alt ist und demnach entsprechende Gesetze wirken. Es wird spannend zu sehen sein, wie dessen Gehalt angepasst werden wird, wenn Moukoko älter geworden ist. Marcel Schmelzer wird in der Liste mit knapp 500.000 Euro Jahresgehalt aufgeführt, was zeigt, wie der Stellenwert des einstigen deutschen Meisters gesunken ist, was aber natürlich auch mit dessen Alter (33) zu tun hat. Gregor Kobel verdient nur geringfügig mehr als der dritte Ersatzmann Marwin Hitz – hier hätte man erwarten können, dass der VfB-Abkömmling mehr verdient, zumal er regelmäßig beim BVB zwischen den Pfosten steht. Der Vertrag von Zagadou läuft zum Saisonende aus. Er verdient etwas mehr als 2 Millionen Euro. Aufgrund des Potenzials des Franzosen wird er bei seinem neuen Arbeitgeber sicherlich mindestens das Dreifache dessen verdienen können, sofern ihm der BVB kein entsprechendes Angebot unterbreitet. Roman Bürki gehört mit knapp 6 Millionen Euro pro Jahr zu den Top-Verdienern; Nico Schulz und Julian Brandt ebenso. Es wird spannend zu sehen sein, ob und wie lange der BVB an diesen Akteuren festhält, denn zu diesem recht hohen Gehalt passt die Tatsache nicht, dass besagte Spieler nicht allzu oft zum Einsatz kommen. Jude Bellingham wird mit knapp drei Millionen Euro aufgeführt, Erling Haaland hingegen mit knapp acht Millionen Euro pro Jahr. Auch hier zeigt sich, dass der BVB das Gehalt bald erhöhen oder aber verkaufen muss. Im Falle des treffsicheren Norwegers scheint ein Abgang nur eine Frage der Zeit zu sein. Dabei sind fast 8 Millionen Euro im Jahr für Haaland gewiss nicht wenig Geld. Es ist nur davon auszugehen, dass er in Frankreich, England oder Spanien das Dreifache dieses Gehalts verdienen kann und wird.

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